Andeckfest 2026

Chronik eines Andeckfestes

Samstag, 23.5.: 2 Tage vor dem Andeckfest:

Eine kleine Wandergruppe, die neben dem Festplatz unter Andeck eine Rast eingelegt hatte, staunte nicht schlecht: Um 14:00 Uhr rückten fast 20 Helferinnen und Helfer mit Traktoren, Anhängern und viel Material an, um das große Festzelt aufzubauen. Die Erfahrung von mehreren Jahrzehnten machte sich bezahlt: 16:30 Uhr stand das Zelt und die Wandergruppe war informiert über das Andeckfest.

Montag, 2 Stunden vor dem Beginn:

Wieder sind 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Innerhalb von 2 Stunden müssen alle Tische, Bänke, 2 Zelte für die Besucher, ein Küchenzelt aufgestellt und die Theken eingerichtet sein. Alles passt, alles funktioniert.

Kurz nach 10:00 Uhr wird der Gottesdienst im Grünen vom Liederkranz eröffnet. Rund 100 Zuschauer sind anwesend. Bei seiner Predigt schlägt Pfarrer Wagner eine Brücke vom TK-Elevator-Testturm in Rottweil (das letzte Ausflugsziel des Talheimer Treffs) zum Turmbau zu Babel. Er wollte das dadurch entstandene babylonische Sprachgewirr nicht als Strafe Gottes für die Selbstüberschätzung der Menschen sehen, sondern als Chance: Förderung von Entwicklung und Vielfalt. Den „offiziellen“ Teil der Veranstaltung beschließt Abrecht Schumacher mit einer kleinen Ansprache, in der er auf die diesjährigen Aktionen der OG Talheim kurz eingeht (allem voran die Renovierungsarbeiten an Kirchkopfhütte und Andeckhütte) und den Spendern und Mitwirkenden dankt.

Montag, 11:00 1 Stunde nach dem Beginn:

Die erste Schlange bildet sich an der Kasse und die Meteorologen sollten Recht behalten: Es wird ein sonniger, sehr warmer Tag und die meisten Besucher, unter Ihnen Oberbürgermeister Bulander und Ortsvorsteher Scherer, suchen sich schattige Plätze. Es wird geredet, gegessen und getrunken, wobei nicht-alkoholische Getränke sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Besucherandrang ist hoch, trotz der hohen Temperaturen.

Montag 16:30 6, ½ Stunden nach dem Beginn:

Die Reihen der Besucher habe sich stark gelichtet, erste Aufräumarbeiten beginnen.

1 ½ Stunden später sieht es aus, als wäre nie etwas gewesen: Alles ist abgebaut und verstaut. Auch hier hat sich die Routine bezahlt gemacht.

Fazit:

Ein schönes Andeckfest ist zu Ende. Einen ganz großen Dank an alle Gäste, ein dickes Lob an alle Helferinnen und Helfer, an alle Kuchenspender (30 Kuchen!) und an das Jugendhaus, das uns dieses Jahr ein Zelt und etliche Bänke ausgeliehen haben.

Text und Bilder: C. Wallner