Ostrachtaler Klettersteig am 19.7.26

Programmänderung wegen Schlechtwetter – Klettersteig entfällt, Wanderung als Alternative

Bereits um 6 Uhr morgens machte sich die Wandergruppe des Albvereins Talheim am Sonntagmorgen, wie immer gut gelaunt, auf den Weg nach Oberjoch. Besonders erfreulich war die große Beteiligung und so schlossen sich dieses Mal insgesamt zwölf Wanderinnen und Wanderer unserer Tour an.

Der geplante Klettersteig fiel jedoch buchstäblich ins Wasser, da es bei unserer Ankunft in Oberjoch in Strömen regnete. Kurzerhand überbrückten wir die Zeit bei einem zweiten Kaffee und hofften auf Wetterbesserung.

Und tatsächlich: Als der Himmel schließlich aufriss, wurde spontan umgeplant. Statt Klettersteig führte uns die alternative Wanderroute auf den Hirschberg. Nach einer gemütlichen Einkehr in der Hirschalpe ging es weiter zum Gipfel des Ornach. Dort wurde bei inzwischen herrlicher Aussicht das mitgebrachte Rucksackvesper genossen, bevor wir den Abstieg zurück ins Tal antraten.

Den gelungenen Abschluss fand der abwechslungsreiche Wandertag bei der gemeinsamen Einkehr im Sportheim, wo Pizza und Pasta unsere verdiente Belohnung nach der Tour waren. Erfreulicherweise gesellten sich noch einige hinzu, die an der Tour nicht teilnehmen konnten. Alle waren sich einig, dass der Klettersteig im nächsten Jahr nachgeholt werden muss. Und auch, wenn das Wetter den ursprünglichen Plan durchkreuzte, wurde aus der Klettersteigtour eine rundum gelungene Wanderung mit guter Stimmung und bester Gemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an Stefan und Dominik für die tolle Organisation. Dank der guten Planung wurde die Wanderung zu einem schönen gemeinsamen Erlebnis.

 

Text und Bilder: J. Eissler

Schaukelweg Hechingen

Familienwanderung auf dem Schaukelweg – Ein Tag voller Spaß, Schaukeln und Eis

Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit: Die Familienwanderung auf dem Schaukelweg in Hechingen stand auf dem Programm. Pünktlich zum Start zeigte sich sogar die Sonne und sorgte für beste Wanderstimmung bei unseren 23 großen und kleinen Teilnehmern.

Bei den ersten Schaukeln erst noch etwas zurückhaltend, wurden unsere jungen Abenteurer von Schaukel zu Schaukel mutiger. Ein weiteres Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Der Barfußpfad. Mutig wurden Schuhe und Socken ausgezogen und die verschiedenen Untergründe auf Herz und Nieren geprüft.

Der Weg führte uns vorbei an zahlreichen Schaukeln und Spielplätzen. Während wir Erwachsenen uns immer wieder über die Plätze im Schatten freuten. Langeweile hatte an diesem Tag keine Chance, denn hinter jeder Kurve wartete bereits die nächste Spiel- oder Schaukelstation.

Am Obertorplatz angekommen, stand zunächst die wohlverdiente Stärkung auf dem Programm. Ein Eis musste natürlich sein und sorgte für neue Energie sowie viele zufriedene Gesichter. Frisch gestärkt machten wir uns anschließend auf den Rückweg.

Nach einem erlebnisreichen Tag voller Bewegung, Abenteuer und guter Laune traten wir die Heimreise an.

 

Text und Bild: S. Heusel

Andeckfest 2026

Chronik eines Andeckfestes

Samstag, 23.5.: 2 Tage vor dem Andeckfest:

Eine kleine Wandergruppe, die neben dem Festplatz unter Andeck eine Rast eingelegt hatte, staunte nicht schlecht: Um 14:00 Uhr rückten fast 20 Helferinnen und Helfer mit Traktoren, Anhängern und viel Material an, um das große Festzelt aufzubauen. Die Erfahrung von mehreren Jahrzehnten machte sich bezahlt: 16:30 Uhr stand das Zelt und die Wandergruppe war informiert über das Andeckfest.

Montag, 2 Stunden vor dem Beginn:

Wieder sind 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Innerhalb von 2 Stunden müssen alle Tische, Bänke, 2 Zelte für die Besucher, ein Küchenzelt aufgestellt und die Theken eingerichtet sein. Alles passt, alles funktioniert.

Kurz nach 10:00 Uhr wird der Gottesdienst im Grünen vom Liederkranz eröffnet. Rund 100 Zuschauer sind anwesend. Bei seiner Predigt schlägt Pfarrer Wagner eine Brücke vom TK-Elevator-Testturm in Rottweil (das letzte Ausflugsziel des Talheimer Treffs) zum Turmbau zu Babel. Er wollte das dadurch entstandene babylonische Sprachgewirr nicht als Strafe Gottes für die Selbstüberschätzung der Menschen sehen, sondern als Chance: Förderung von Entwicklung und Vielfalt. Den „offiziellen“ Teil der Veranstaltung beschließt Abrecht Schumacher mit einer kleinen Ansprache, in der er auf die diesjährigen Aktionen der OG Talheim kurz eingeht (allem voran die Renovierungsarbeiten an Kirchkopfhütte und Andeckhütte) und den Spendern und Mitwirkenden dankt.

Montag, 11:00 1 Stunde nach dem Beginn:

Die erste Schlange bildet sich an der Kasse und die Meteorologen sollten Recht behalten: Es wird ein sonniger, sehr warmer Tag und die meisten Besucher, unter Ihnen Oberbürgermeister Bulander und Ortsvorsteher Scherer, suchen sich schattige Plätze. Es wird geredet, gegessen und getrunken, wobei nicht-alkoholische Getränke sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der Besucherandrang ist hoch, trotz der hohen Temperaturen.

Montag 16:30 6, ½ Stunden nach dem Beginn:

Die Reihen der Besucher habe sich stark gelichtet, erste Aufräumarbeiten beginnen.

1 ½ Stunden später sieht es aus, als wäre nie etwas gewesen: Alles ist abgebaut und verstaut. Auch hier hat sich die Routine bezahlt gemacht.

Fazit:

Ein schönes Andeckfest ist zu Ende. Einen ganz großen Dank an alle Gäste, ein dickes Lob an alle Helferinnen und Helfer, an alle Kuchenspender (30 Kuchen!) und an das Jugendhaus, das uns dieses Jahr ein Zelt und etliche Bänke ausgeliehen haben.

Text und Bilder: C. Wallner

Doppelter (Arbeits-) Einsatz am 9.5.26

Nach der Erneuerung der Tische und Bänke an der Andeckhütte und der Reparatur der Kirchkopfhütte in den letzten beiden Jahren ging es mit Renovierungsarbeiten am 9.5.26 weiter:

Team 1 werkelte bei der Andeckhütte: Ein robuster Grillrost, eigens für die Grillstelle an der Andeckhütte von Andreas Schweikert angefertigt und gestiftet, wurde eingebaut und fest verschraubt.

Eine zusätzliche Sitzgelegenheit wurde an der Grillstelle aufgestellt und eine alte, marode Bank am Aufstieg zur Hütte ersetzt.

Team 2 arbeitete parallel dazu bei der Kirchkopfhütte: Auch dort mussten 2 Bänke, die dem Verfall nahe waren, ersetzt werden . Wegen Holzfällerarbeiten war der letzte Kilometer zur Kirchkopfhütte teilweise aber so verbarrikadiert, dass ein Durchkommen nur schwer möglich war. Dank der Leihgabe eines Dumpers (ein raupenbetriebener Transportkarren), gesponsort von Falko Steinhilber, konnten die Bänke dennoch sicher an den Aufstellort gebracht werden.

Klar, dass die Arbeiten mit der Einweihung des neue Grillrostes bei Roten Würsten und Bier abgeschlossen wurden.

Vielen Dank an die 19 Helfer, die uns tatkräftig unterstützt haben und einen besonderen Dank an die beiden Organisatoren Marcel Rilling und Stefan Heusel, sowie den Spendern Falko Steinhilber und Andres Schweikert.

Text: Claus Wallner

Bilder: SAV OG Talheim

Wanderung in Pfalzgrafenweiler am 26.4.26

Letztes Jahr, gleiche Jahreszeit, aber viel schlechteres Wetter: Besuch der Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins OG Pfalzgrafenweiler in Talheim. Jetzt folgte der Gegenbesuch der Talheimer im Nordschwarzwald: Bei der gemeinsamen Wanderung von SWV und SAV waren bei Bilderbuchwetter 22 Wandrerinnen und Wanderer unterwegs.

Angeführt vom Vorsitzenden Frieder Haug, einem lebenden Geschichtsbuch und Lexikon, ging es vom Marktplatz in Pfalzgrafenweiler aus auf dem Ostweg in Richtung Nagoldsperre. Vorbei am Denkmal der OG Pfalzgrafenweiler zum 100jährigen Bestehen (1998) über den Zinsbach hinweg auf das Grenzsträßle, einem kleinen Kuriosum: Links vom Weg ein württembergischer, rechts davon ein badischer Teil des Weilerwaldes, obwohl Pfalzgrafenweiler in Württemberg liegt. Dies war die Folge der chronischen Geldnot der Herren von Eberstein bei Baden-Baden, die vor Jahrhunderten einen Teil Ihres Besitzes verkaufen mussten.

Nach einer Rast an der Holderstöckleshütte, bei der das mitgebrachte Rucksackvesper vertilgt wurde, ging es dann weiter zur ehemaligen Kapelle „Unsere liebe Froun Zinßbach“, direkt am Jakobsweg gelegen (https://www.pfalzgrafenweiler.de/tourismus-freizeit/sehenswuerdigkeiten/unsere-liebe-frau-im-zinsbach).

Nach einer letzten Rast mit Gruppenbild und Umtrunk ging es dann wieder zurück zum Marktplatz. Albrecht Schumacher bedankte sich mit einem Präsent bei Frieder Haug. Fazit: 2027 machen wir das wieder.

3. Binokelturnier

Schon zum dritten Mal rief die OG Talheim des Albvereins dazu auf, sich im Wettstreit mit Karten zu messen. Da kann man schon fast von einer Tradition reden. Unter der Aufsicht von Conny Breimesser versuchten 21 Starter, soviel Punkte wie möglich zu ergattern. Nach 4 ½ Stunden harten Kampfes stand das Ergebnis fest:

  1. Alex Truncali 8216
  2. Gunther Saile 7593
  3. Matthias Mann 6997
  4. Waltraud Digel 6188
  5. Fred Schweikert 6147
  6. Inge Metzger 6108
  7. Jürger Bailer 6042
  8. Josef Gerst 5932
  9. Marie-Luise Buckenmaier 5737
  10. Diether Neth 5418

+ 11 weitere Teilnehmer

Jedes verlorene (im Fachjargon: abgegangene) Spiel wurde mit 1€ Strafe belegt, die der Spielleiterin zustanden. So hatten sich repektable 37€ angesammelt, welche Conny Breimesser dem Verein spendete. Einen herzlichen Dank dafür.

Fuchsjagd am 1.3.26

Ein Fuchs ist bei unseren Fuchsjagden noch nie eingefangen worden, aber es wird, vor allem von den Kindern, immer wieder gern versucht. Grund: Die Füchse legen als „Hindernisse“ Süßigkeiten aus. Um wenigstens einen Überblick über die Größe der Meute zu erhalten, fragten die beiden Füchse Claus und Sascha bei einem in der Meute versteckten Helfer nach: 42 Teilnehmer hatten sich um 14:00Uhr zur Jagd eingefunden, davon viele Kinder. Erschrocken ob dieser großen Meute, wurden die letzten Reserven bei den Füchsen mobilisiert, d.h. die Notfall-Süßigkeiten wurden ausgepackt und ausgestreut und so erfolgreich die Meute auf Distanz gehalten.

Das Ende: Den Füchsen wurde kein Haar gekrümmt, dafür gab es am Ziel Getränke und kleine von Elfie Wallner gebackene Leckereien.

Vielen Dank an alle Mitwirkende!

Text und Bilder: C. Wallner

Baumschnittkurs am 14.2.26

So um die 15 Teilnehmer hatten wir erwartet – gekommen waren 31. Erfreulich: es waren nicht nur Talheimer oder Albvereinler anwesend. Sammelpunkt war am Sportplatz Talheim, genauer gesagt: eine Baumgruppe neben dem Vereinsheim, die etwas pflegebedürftig war. Hans Wener, der 1. Vorsitzende des OGV Mössingen und drei weitere Vereinsmitglieder zeigten, wie man fachgerecht Obstgehölze schneidet und pflegt.

Nach ein paar grundsätzlichen Hinweisen zum Baumschnitt ging es in 4 Gruppen ans Werk. 2 Stunden lang wurde an lebenden Objekten die Kunst der Baumpflege demonstriert und praktiziert. Nach getaner Arbeit begab sich die Gruppe noch ins benachbarte Vereinsheim, um sich vom nasskalten Wetter zu erholen und zu stärken.

Bild und Text: C. Wallner,

„Was uns die Alb erzählt“ – Film von Dietmar Nill

Wer das Pech hatte und keine Eintrittskarte mehr für die 2 Vorstellungen im Mössinger Kino mehr ergattern konnte, der erhielt am 24.1.26 in der Turnhalle Talheim eine weitere Chance, diesen beeindruckenden Film zu sehen. Die Ortsgruppe Talheim des Albvereins konnten den Macher dieses Filmes für eine Vorführung gewinnen und rund 140 Zuschauer wollten sich das nicht entgehen lassen.

Hier eine weitere Filmkritik zu schreiben ist überflüssig, Rezensionen finden sich zu Hauf im Internet und alle loben (zu Recht) überschwänglich das Werk, das mehr ist als eine Sammlung schöner Bilder von Landschaften, Fauna und Flora. Die Menschen der Alb kommen zu Wort und erzählen von ihrer Arbeit und ihrem Leben, das Ganze mit stimmigen Bildern und immer wieder musikalisch untermalt von Mitgliedern der Württembergischen Philharmonie Reutlingen.

Im Anschluss an den Film erläuterte Dietmar Nill einige Details zum Projekt und beantwortete Fragen zum Film. Man darf gespannt sein, was sein nächstes Projekt sein wird.

Ein großer Dank auch an alle, die tatkräftig geholfen haben, diesen gelungenen Filmabend zu gestalten.

Kleiner Tipp: Am 13.2.26, 19:30 Uhr bietet Dietmar Nill in der Aula des Quenstedt-Gymnasiums eine Multivisionsschau mit dem Titel „Expedition in eine zauberhafte Tierwelt und zu seltenen Orchideen unserer Heimat“ an, der Eintritt ist frei.

Bilder und Text: C. Wallner